Freitag, 2. März 2018

Baubeginn der neuen H0 Anlage: Bahnhof LÜNNINGEN in Norddeutschland

Ich hatte mit vielen Ideen für meine neue H0 Anlage gespielt. Eine war PUCHSTEIN, ein kleiner Endbahnhof im südlichen Niederösterreich. Eine andere ein VALKENVELD II. Letztendlich habe ich mich für ein Thema viel weiter nördlich entschieden. Auf einem L von 250 x 230 cm mit einer Tiefe von 45 cm soll ein Kopfbahnhof an einer Nebenbahn der DB entstehen. Mittlerweile ist nicht nur die Planung (weitgehend) abgeschlossen, auch der Unterbau auf vier Modulsegmenten ist fertiggestellt.

(Zum Thema passt der "Switch" zur deutschen Sprache).



Inspiriert ist LÜNNINGEN von jährlichen Urlauben in der niedersächsischen Region Emsland und Oldenburger-Münsterland. Dieser Landstrich wird durchzogen von der Emsländischen Eisenbahn (vormals Meppen-Haselünner Eisenbahn). Die private EEB wickelt regen Güterverkehr ab und die Strecke wird von einer Museumsbahn befahren. Diese interessante Bahnlinie dient allerdings nur als Inspiration für Landschaft, Architektur usw. Denn mein LÜNNINGEN ist ein fiktiver Bahnhof und Name (eine Kombination aus den Namen der niedersächsischen Städte Haselünne und Löningen). 

LÜNNINGEN soll ein Kopfbahnhof der DB in der Mitte der 1980er Jahre werden. Epoche IV also. Güterverkehr dominiert. Der Personenverkehr wird von VT98 Schienenbussen abgewickelt (das neue Piko Modell kommt sehr gelegen!). 


Schienenbus von Piko. Ein Testbericht findet sich in Miba 01/2018



Die Schienenbusse halten am kurzen Hausbahnsteig am Ende der Strecke. Längere Personenzüge müssen zum Umsetzen erst zurückdrücken, was zusätzlichen Rangierspaß bringt. Wie bei vorigen Planideen ist für mich die Ladestraße mit Rampe ein zentraler Bereich jeder Bahnhofsanlage; abwechslungsreicher Betrieb garantiert! Als weitere Betriebsstationen gibt es den obligatorischen Güterschuppen, einen Gleisanschluβ und einen Lokschuppen, der auch eine Museumslok beherbergen könnte.




Der Gleisplan ist im Vergleich zu PUCHSTEIN schlichter. PUCHSTEIN kam mir letztendlich doch zu überladen vor. So habe ich die Zahl der Weichen von 8 auf 6 reduziert und die Bögen in der Bahnhofseinfahrt einfacher gestaltet, was auch besseres Kuppeln ermöglichen sollte.

Der Unterbau ist mittlerweile fertiggestellt und besteht aus 69 x 18 mm Holzleisten mit einer 9 mm starken Topplatte. Die Code 83 Tillig Elite Gleise werden auf einer 4 mm Korklage angebracht.

Stellprobe am Esszimmertisch. Der Güterschuppen ist ein Platzhalter. Dort sollen einmal zwei gedeckte Waggons Platz zum Be- und Entladen haben. Als Waggons müssen voerst noch in den Niederlanden ausgeborgte Epoche III Wagen herhalten.


Hier noch ein paar Inspirationen aus dem Hasetal an der EEB:


Weite, Felder und Baumgruppen.

In Haselünne.

In Haselünne. Schienenbus der Hümmlinger Kreisbahn.


Im Schienenbus zwischen Haselünne und Meppen - mit Wischen.

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